Melk zeigt Zehn-Gebote-Episodenstück

Die Sommerspiele Melk holen ab 16. Juni die für 2020 geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich ihrer 60. Saison nach. Im Schauspiel „Die 10 Gebote #wiewirlebenwollen“ präsentieren namhafte Autoren je eine Episode, die sich einem der Gebote widmet.

„Die vergangenen Monate haben für uns alle viele Veränderungen mit sich gebracht, deren Auswirkungen wir noch kaum erahnen“, erklärte Alexander Hauer, künstlerischer Leiter des Festivals, am Montag in einer Aussendung. Unter seiner Regie gehen Bernhard Aichner, Dimitre Dinev, Franzobel, Paulus Hochgatterer, Stephan Lack, Julya Rabinowich, Eva Rossmann, Cornelia Travnicek, Susanne Wolf und Feridun Zaimoglu mit Günter Senkel Fragen zu Freiheit, Moral und Pflicht nach.

Fragen nach zukünftigen Gesellschaftsordnungen
Im Stück sollen die unterschiedlichen Figuren in den Ruinen einer Zivilisation die Notwendigkeit von Regeln, die Folgen der gewonnenen Unabhängigkeit und das Gebot des Respekts fernab von gesellschaftlichen Normen, Zwängen und Vorgaben diskutieren. Otto Lechner wird am Akkordeon die Szenen musikalisch miteinander verbinden.

Die Sommerspiele bieten zudem zwei weitere Uraufführungen: Mit „So What?! Kann denn Liebe Sünde sein?“ inszeniert Lukas Wachernig eine Bearbeitung von Carl Maria von Webers „Freischütz“ mit „absurden Wendungen“ und Rock- und Pop-Hits (ab 7. Juli). Für Kinder wurde die von Alexander Hauer verfasste Musikrevue „Lisa Lustig und die steinernen Tafeln“ angekündigt (ab 25. Juli). Als Begleitprogramm wird es zudem Workshops, Vorträge, Ausflüge und Konzerte geben, zum Beispiel von Ina Regen und Bodo Wartke. Karten können ab Mittwoch reserviert werden.

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