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Veröffentlicht am 10.09.2015 von Stefanie Loske

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Norah Jones

Durch eine große Plattensammlung unter der auch eine Sammlung von Billy Holiday zu finden war, fand sie den Weg zur Muse. Da ihr Vater in ihrem Leben damals keine große Rolle spielte, war ihre Mutter ganz allein für die allgemeine sowie die musikalische Erziehung zuständig.

Die Musik hält sie in Greenwich Village

Im März 1979 erblickt Norah Jones die Welt in New York City, wo sie bis zu ihrem vierten Lebensjahr lebt und beginnt schon mit fünf Jahren im Kinderchor zu singen. Mit sieben spielt sie Klavier wozu später in der Highschool noch das Altsaxophon hinzukommt. Mit 15 Jahren schreibt sie sich dann an der Highschool für Performing and Visual Arts in Dallas ein, wo sie auch mehrere Student-Awards gewinnt. Ab 1997 studiert sie dann an der University of North Texas Jazzpiano.

Als sie 1999 zu einem Freund in dem Künstlerviertel Greenwich Village in New York fährt, um ihn zu besuchen, kehrt sie nicht mehr nach Texas zurück. Die Musik hielt sie dort, denn es gab eine riesige Szene in der sich alles für sie öffnete. Während sie dort regelmäßig mit „Wax Poetic“ spielt, sucht sie auch für ihre eigene Band Musiker zusammen. Mit Jesse Harris an der Gitarre, Lee Alexander am Bass und Dan Rieser an den Drums nimmt sie im Jahr 2000 ein Demo für das Label Blue Note auf. Anfang 2001 kann sie bereits ihren ersten Major-Deal bei dem Jazzlabel unterschreiben, obwohl ihre erste Platte ein Country-Blues-Album ist.

Mit dem ersten Album kommt der Erfolg

Das Album „Come Away With Me“ kommt gut an, was den Label-Chef Lundvall nach dem riskanten Deal mit der Label-untypischen Musikerin beruhigt. Im Jahr 2003 beginnt dann Norahs‘ großer Erfolgskurs, denn sie gewinnt insgesamt acht Grammys für ihre Platte, von der die 23-jährige erst dachte, dass sie nur Jazzfans ansprechen würde.

Die Erfolgsstory geht weiter und sie erhält für ihr Album sowie Singles Platinauszeichnungen in vierzig Ländern. Außerdem fügt sie ihren acht Grammy-Auszeichnungen noch einen Echo, zwei World Music Awards, einen Edison und einen Brit-Award hinzu.

Nach einigen Touren nimmt sie dann in Laufe des Jahres 2003 das zweite Album „Feels Like Home“ auf, welches Anfang 2004 veröffentlicht wird. Auch in diesem Jahr sahnt sie wieder bei den World Music Awards ab und gewinnt zwei Preise. Außerdem verkauft sie in diesem Jahr so viele Platten wie sonst keine andere weibliche Künstlerin.

Bis heute sechs Alben veröffentlicht

Mit Freunden nimmt sie die Swing und Country-Platte „The Little Willies“ auf, die 2006 erscheint und arbeitet nebenbei noch an ihrem dritten Album. Das dritte Werk erscheint 2007 unter dem Titel „Not Too Late“, bringt jedoch keine großen Überraschungen mit sich. 2008 gibt sie dann ihr Schauspieldebut in dem Streifen „My Blueberry Nights“ in dem sie direkt die Hauptrolle ergattert und dem Soundtrack den Song „The Story“ beisteuert. Später hat sie noch ein paar Gastauftritte in anderen Filmen, in denen sie jedoch sich selbst verkörpert. 2009, 20010 und 2012 folgen noch ein viertes, fünftes und bislang letztes und sechstes Album unter den Titeln „The Fall“, „Featuring“ und „Little Broken Hearts“.

photocredit: By Giulia Ciappa (Flickr: Norah (1)) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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