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4mation – Jazz at it´s best

Veröffentlicht am 16.03.2017 von Stefanie Loske

Anfang 2012 hat sich die Formation 4-Mation gegründet und sich seitdem mit aktueller, swingender Jazzmusik beschäftigt. Diese wird besonders gerne


Herbie Hancock

Veröffentlicht am 14.02.2017 von Johannes R. Buch

Herbie Hancock ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist. Seine Improvisationen unter der Verwendung expressiver Kreuzrhythmen sind geprägt von einer perlenden


Jazz-Trompeter Freddie Hubbard

Veröffentlicht am 13.01.2017 von Johannes R. Buch

Frederick Dewayne „Freddie“ Hubbard war ein US-amerikanischer Jazztrompeter. Viele seiner Alben haben ganze Generationen von Trompetern beeinflusst. Freddie Hubbard wird


Marcus Miller

Veröffentlicht am 12.12.2016 von Johannes R. Buch

Kein Zweiter prägte den Slap-Stil auf dem E-Bass wie der US-amerikanische Musiker Marcus Miller, der nebenher auch Keyboard, Gitarre, Saxophon


Jazz BigBand Graz

Veröffentlicht am 10.11.2016 von Sabine Müller

Im Jahre 1998 wurde die Jazz BigBand Graz (JBBG) von Sigi Feigl gegründet. Das Jazzorchester wurde durch Festivalauftritte gemeinsam mit


ORF Big Band

Veröffentlicht am 05.10.2016 von Sabine Müller

Die ORF Big Band ging aus dem ehemaligen bestehen Orchester von Johannes Fehring in Wien hervor und wurde 1971 als


Miles Davis

Veröffentlicht am 01.09.2016 von Johannes R. Buch

Miles Davis gehört mit seinem unverwechselbaren Stil zu den einflussreichsten, innovativsten und bedeutendsten Schlüsselfiguren des Jazz im 20. Jahrhundert. Davis


Jazz hoch 2 im Freudenhaus

Veröffentlicht am 01.08.2016 von Claudia Niedermeier

Am 04. August gibt es im Freudenhaus ein Doppelkonzert zu hören, das die Klänge von Jazz, Weltmusik und Klassik vereint.


Jazz4Mation

Veröffentlicht am 04.05.2016 von Stefanie Loske

Die Truppe Jazz4Mation versucht mit ihrer Musik einen roten Faden durch die gängigsten Bereiche des Jazz sowie der Populärmusik zu


Hot Potatoes Dixieland Stompers

Veröffentlicht am 14.04.2016 von Stefanie Loske

Die Hot Potatoes Dixieland Stompers sind eine 8-Mann-Band, die traditionellen Jazz spielt – und zwar mit viel Freude, Witz und


Neues Album von Jasmin Tabatabai

Veröffentlicht am 12.04.2016 von nemesis

Sie hat ihre Liebe zum Jazz entdeckt. Die Rede ist von der erfolgreichen deutschen Schauspielerin Jasmin Tabatabai, die durchaus bereits


Amadeus Award für Marianne Mendt

Veröffentlicht am 29.03.2016 von nemesis

Sie zählt zu den ganz Großen Österreichs im Jazz-Bereich: Marianne Mendt. Nun wird die Sängerin auch eine Ehrung der besonderen


Die Tindersticks beehren Wien

Veröffentlicht am 01.03.2016 von nemesis

Am 09. März wird das Konzerthaus Wien Station auf der diesjährigen Tour der Tindersticks. The Waiting Room heißt das aktuelle



Geschichte des Jazz

Die Musik des Jazz hat eine der interessantesten Historie überhaupt und ist das Ergebnis einer von Leid und Elend geplagten Generation von Sklaven, die auf den Baumwollfeldern der Südstaaten der USA ihr Leben fristeten. Die Sklavenplantagen waren der Beginn einer Musik, die bis heute alle Musikgenre hat entstehen lassen. Zunächst war es der Blues und die Bluesgesänge, die den Sklaven zur Verfügung standen, um die Geschichte ihres Lebens zu erzählen.

Mit Gesang geht alles besser! So mussten die verschleppten Sklaven gedacht haben, als sie während der schweren Arbeit die afrikanischen Traditionen von Tanz und Gesang vermischten und die unwissentlich die Musik der nächsten Jahrhunderte damit grundlegend prägten. Die Einflüsse der europäischen Volksmusik und der afrikanischen Rhythmik brachten eine Mischung hervor, die im Gegensatz zur strengen europäischen Musik etwas Seltenes enthielt, nämlich die Improvisation. Das Ergebnis waren die Marching Bands oder auch Brass Bands, die schon zu Beginn das wichtigste Stilmittel im Jazz waren. Die Melodien entwickelten ein synkopisches Spiel, bei dem die Taktzeiten auf unbetonte Takteile verschoben werden, was auch Offbeat genannt wird. Der Jazz hat seinen Ursprung in New Orleans der Jahrhundertwende. Der Begriff Jazz taucht das erste Mal im Zusammenhang mit einer weißen Musikerband (die Original Dixieland Jass Band) auf, die im Jahre 1917 das Wort Jazz im Kontext benutzte und eine erste Platte aufnahm. Jazz war aber die Musik der Schwarzen gewesen und sie gebrauchten das Slangwort „Jazzy“, was soviel wie erregend und bunt heißen sollte. In den 20er Jahren entwickelte sich Chicago zum Zentrum des Jazz, weil viele arbeitslose Jazzmusiker aus New Orleans in den Norden abwanderten.

Chicago Jazz

In Chicago entstanden die ersten Soloimprovisationen, die unter anderem dazu führten, dass sich die bisherige Funktion des Jazz als reine Tanzmusik veränderte. Chicago war die Metropole des Jazz geworden und brachte viele neue Vertreter des Jazz hervor, die Musikgenres wie den Swing und den Bepop hervorbrachten und prägten. Die Musik des Jazz und der schwarzen Bevölkerung der USA war immer sehr vom politischen Geschehen der jeweiligen Zeit beeinflusst und so wurde unter einem immer stärker werdenden politischen Bewusstsein der Schwarze der 50 er Jahre auch eine neue Stilrichtung im Jazz geprägt. Der Cool Jazz und der Hard Bop sind die Subgenres des Jazz, die sich bald herausentwickelten.

Free Jazz

Die 60 er Jahre sind das Jahrzehnt des Free Jazz, der alle bis dahin gültigen Regeln platzen lies. Die größtmögliche Freiheit wurde im Jazz angestrebt und fand im Free Jazz einen deutlichen Ausdruck. Als weitere Entwicklung dieser Zeit muss die Fusion des Jazz mit der Rockmusik erwähnt werden, die dann auch kommerziell interessant wurde und die Massen erreichte. Frank Zappa und Miles Davis waren die Künstler, die sich mit diese Fusion im Jazzrock einen Namen machten und weltberühmt wurden. Die Entwicklungen im Jazz haben bis in die heutige Zeit Veränderungen des Musikgenres bewirkt und unerschöpfliche musikalische Möglichkeiten bereitgehalten. Der World Jazz wurde zu einem Begriff, der alle diese Möglichkeiten und Innovationen ausdrücken konnte und mit Vertretern, wie Dhafer Yussuf, Joe Zawinul und Rahib Abou-Khalil zahlreiche neue Jazz Stilrichtungen hervorbrachte.

Acid Jazz

Die 80er Jahre halten den Acid Jazz bereit, der vor allem von britischen DJs aus alten Soul und Funkaufnahmen gemixt wird und wieder zum Tanzen auf dem modernen Dancefloor der großen Discos animieren soll. Musiker wie Galliano, James Taylor Quartett oder Omar sind die Künstler die sich im Acid einen Namen machen und immer neue Varianten ausprobieren. Von den ernsten Jazzmusikern aber wird diese Entwicklung des Acid Jazz abgelehnt und es wird auf darauf hingewiesen, dass der Jazz nicht im Zentrum der Tanzbarkeit stehen sollte. Jazz soll nicht „smooth“ sein, war das Hauptargument und brachte die eingefleischten Jazzfans wieder dazu sich dem Original Jazz anzuschließen.

Smooth Jazz

In den 90er Jahren ist dann die Entwicklung des NU Jazz im Vordergrund, der auch die weitere Jazzmusik stark beeinflusste. Der Smooth Jazz nimmt einen immer größeren Platz ein in der improvisierten Musik und bringt Interpretinnen wie Diana Krall, Norah Jones, Silje Nergaard, Rebekka Bakken und Viktoria Tolstoy auf die Bühne des modernen Jazz. Norah Jones ist eine, die in dieser Zeit auf dem Zenit steht und zu den Jazzgrößen gezählt werden kann.

Soul Jazz

Der Soul Jazz liegt sehr nah an der afroamerikanischen Tradition im Jazz und wird in den USA vor allem als Kirchenmusik gebraucht. Religion und Spiritualität sind im Soul Jazz die Elemente, die mit eingängigen und gut singbaren Melodien gekoppelt werden und sich dem Gospel entlehnen. Die oft aggressiven Tendenzen im Hard Bop sind beim Soul Jazz in einen fröhlichen und positiven Charakter umgewandelt worden und somit für die Gebete und Songs in der Kirche angepasst. Die Kirchenorgel wird im Zuge des Soul Jazz sehr populär und die legendäre Hammondorgel bekommt im Soul Jazz ihren großen Auftritt. Es folgten Organisten des Soul Jazz mit den Namen Brother Jack MCDuff, Jimmy MC Griff oder Charles Earland, die zu den Legenden des Orgel Soul Jazz wurden. Aber auch Gitarristen wie Grant Green oder Wes Montgomery wurden auf diese Weise bekannt.

Die großen Jazzsänger und Jazzsängerinnen

Ella Fitzgerald, Aretha Franklin, Rod Stewart und viele andere sind die großen Sänger, die sich mit ihrer Stimme in die Herzen der Musikfans und Jazzfans gesungen haben. Die Liedersammlung mit den großen Songs der Ära der Swing und des Jazz wurden vom Musikwissenschaftler Alec Wilder in einem Buch zusammengefasst, das „American Popular Song“ heisst und in diesem Genre Maßstäbe gesetzt hat. Wer hier mit seiner Stimme einen Eintrag gefunden hat gehört zu den Großen des Business im Jazzgesang. Die ganz großen Namen sind George Gershwin, Cole Porter oder Richard Rogers, die zumindest in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Jazz eingingen. Die Songs des Swing sind untrennbar mit dem Jazz verbunden, denn auch der New Orleans Jazz brachte Songs hervor, auf die man sich immer wieder im Jazz besinnen konnte. Billie Holiday oder Ella Fitzgerald haben mit „Summertime“ oder „Georgia On My Mind“ die Welt bewegt den Jazzgesang berühmt gemacht. Zu nennen sind auch Größen des Jazz wie Ray Charles oder Diana Ross, die das alte Liedgut aus dem Songbook für ihre Interpretationen benutzten und weltberühmte Hits daraus entstehen ließen.

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